Dienstag, 13. März 2012

Time to say Goodbye

Dem ein oder anderen dürfte es bereits aufgefallen sein, die Leserzahl schrumpft infolge auch bereits: Ich bin nicht mehr hier. Das Leben hat mich voll im Griff, der Laptop bleibt die meisten Tage zu.
Bis nachmittags auf Arbeit, danach Kinder und Haushalt, abends noch eine Folge irgendeiner meiner Lieblingsserien, danach ab ins Bett. Die Wochenenden waren für mich noch nie zum Bloggen da, gehören ganz der Familie und dem geliebten Holden, seit letztem Jahr saisonweise auch dem Garten mit Bungalow. Tatsächlich sind wir gartentechnisch bereits voll im Frühlingsmodus, und werden wohl wieder kaum ein Wochenende zu Hause verbringen.

Nein, Zeit zum Bloggen finde ich so recht keine mehr. Doch einfach so sang- und klanglos verschwinden will ich auch nicht. Leicht fällt es mir nicht, schließlich hat mich die Bloggerei die letzten 6 Jahre meines Lebens begleitet, viele liebgewonnene Leser haben mich durch Höhen und Tiefen begleitet, genauso wie ich sie durch ihre Höhen und Tiefen begleitete.

Schweren Herzens werde ich nun hier einen Schlussstrich ziehen und mein Leben ohne virtuelles Tagebuch und ohne die mir ans Herz gewachsenen Leser weiterführen. Ich werde mit meiner Familie weiterhin aus unserem neuen Garten unser persönliches kleines Gartenparadies zaubern, werde den Mann meiner Träume heiraten, Jubiläen feiern, meine Tochter mit einem lachenden und einem weinenden Auge einschulen und weiterhin all meine Energie darin investieren, dass es meiner Familie gut geht.

Es ist Zeit, sich zu verabschieden. Zeit, nach 6 langen Jahren dieses Kapitel zu schließen, da sich so viele neue Kapitel geöffnet haben. Ich danke euch für teilweise jahrelange Treue, stets angenehme und konstruktive Kommentare. Danke, dass ihr ein Stück meines Weges auf gewisse Weise mit mir gegangen seid, und dass ich ein Stück eures Weges mit euch gehen durfte.

Ich wünsche meinen Lesern nur das Beste für ihr Leben, ihre Familien, ihre Zukunft. Und viel Spaß weiterhin in Bloggerhausen.

Eure Anna

Samstag, 31. Dezember 2011

2011 war erst der Anfang

Auch im zweiten Jahr der Selbstständigkeit des Liebsten versuchen uns Menschen Steine in den Weg zu legen, versuchen, sich auf unsere Kosten gesund zu stoßen, ihre Rente aufzubessern oder uns mit in ihren eigenen selbstverschuldeten Abgrund zu ziehen. Doch auch Ende 2011 stehen wir noch immer aufrecht, leben wir noch immer unser Leben, verzagen nicht, sondern wachsen daran. Wir lernen aus unseren Fehlern und vertrauen ab nun unserer Eingebung. Mit Zuversicht blicken wir nach 2012. Die ersten Strippen sind bereits gezogen, Weichen gestellt, Pläne gemacht. Das wird unser Jahr.

Auch 2011 hatte trotz vieler Sorgen und viel beruflichem Ärger einiges Gutes, Schönes, Wertvolles mit sich gebracht. Viele Momente, die sich als wunderbare Erinnerungen eingebrannt haben, wie der traumhafte Italienurlaub, die Nachricht, dass wir eine Nichte bekommen, und die vielen Tage und Nächte in unserem neuen Garten. Das Grundstück, das noch zu Anfang des Jahres verwahrlost und verwildert vor sich hin vegetierte mit einem Bungalow, der als DDR-Relikt noch euphemistisch umschrieben war, erstrahlte bereits im Sommer in prächtigen Farben mit reichlich sattem Grün. Der Bungalow inzwischen eine kleine gemütliche Wohnung mit kuscheligem Kaminfeuer.

Auch für mich gab es viel Neues. Das abgeschlossene Studium, der Berufseinstieg in einen Job, der Spaß macht mit einem Team und zwei Chefs, wie man sie besser nicht finden kann. Der Entdeckung meines grünen Daumens und der Erkenntnis, dass Gartenarbeit um so vieles erfüllender ist, als ich es vermutete. Zutiefst befriedigend das Gefühl, wenn man auf einen gerade noch vertrockneten verwahrlosten Garten blickt, der nun so frisch, so wunderschön und voller Leben vor einem liegt, und man denkt: "Das war ICH. ICH habe dieses kleine Wunder vollbracht". Schmerzende Muskeln und Knochen, blutige Hände, aufgekratzte Arme und Beine zeugten von harter Arbeit, doch haben mich weder gestört, noch aufgehalten. Und das Ergebnis war es wert.

Nicht zuletzt war 2011 auch das Jahr, in dem ich mit der Fotografie ein ganz neues Hobby entdeckt habe, sogar ein gewisses Talent, für den Hausgebrauch allemal. Auch viel Lob hab ich geerntet. Und bis vor einem Jahr meinte ich noch, mir ginge jegliches Talent dafür völlig ab. Zum Geburtstag gab es vom Liebsten meine eigene Kamera. Ich liebe sie. Sie wird mich nun oft begleiten.

Ja, 2011 war der Anfang von Vielem, was 2012 weiter geführt, ausgebaut, verbessert werden wird. 2011 war in vielerlei Hinsicht ein Grundstein, und deswegen trotz einiger Schwierigkeiten ein gutes Jahr.

Einen guten Rutsch, euch allen und uns. 2012 kann kommen. Wir sind vorbereitet.

Montag, 5. Dezember 2011

Diese Familie und ihre Überraschungen

Die weltbeste Schwägerin lud am Samstag zu ihrem 30. Geburtstag. Dick und kugelrund, weil nur 3 Wochen vor der Niederkunft, verkündete sie dann bei dieser Gelegenheit, dass sie und mein Bruder sich tags zuvor getraut hätten. Herrlich. Alles kurz und knapp, ohne großes Trara, ganz pragmatisch, die 5-Minuten-Standesamt-Nummer. Und nicht etwa aus romantischen Erwägungen, sondern schlicht aus praktischen. Weil es die ganze bürokratische Rangelei um Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht und dergleichen erspart.

Ich kicher immer noch in mich rein. Die beiden...

Mittwoch, 16. November 2011

Der Job, das Internet und die Zeit

Ich hab mich rar gemacht hier in meinem Blog, und in meinen Lieblingsblogs, und überhaupt im Internet. Mein Laptop weiß schon gar nicht mehr, was eigentlich seine Daseinsberechtigung ist.
Mein Job macht irre Spaß, ich geh gern hin. Die Kollegen sind toll, die Chefs sind toll...beide jünger als ich. Da läuft alles ganz locker und entspannt. Das ein oder andere Lob für meine Arbeit hab ich schon bekommen. So macht das echt Spaß. Und obwohl ich jobtechnisch regelmäßig zu Recherchezwecken im Internet unterwegs bin, hab ich privat zur Zeit nur noch wenig Lust dazu. Nach der Arbeit werden die Kinder geholt, dann gehört das bisschen verbliebene Zeit ihnen und dem Haushalt, und sind die Kids im Bett, die Hausarbeit erledigt, hab ich auch kaum noch Lust, den Laptop anzuschmeißen. Lieber schau ich noch die ein oder andere Serie, dann geht's auch schon wieder ins Bett.
Bestimmt wird sich auch das wieder ändern. Im Moment ist es okay so wie es ist. Es fühlt sich gut an, nützlich zu sein und Geld zu verdienen und das auch noch in einem Job, der Spaß macht. Läuft.

Dienstag, 15. November 2011

Herbst ist...

Du merkst, dass es Herbst ist, wenn dir der Autoschlüssel direkt neben dem Auto herunterfällt, und du 5 Minuten im Laub wühlen musst, um ihn wieder zu finden.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Und heute: Verjüngungskur

Mein Sohn umarmt mich ganz fest und gratuliert mir zum 21. Geburtstag. Ich bekomme einfach so 10 Jahre geschenkt, wer kann das schon von sich behaupten? Herrlich.

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Geschenk

Einen Tag, bevor sich das Ereignis meiner Geburt zum wiederholten Male jährt, das schönste Geschenk bekommen...oder mir selbst gemacht, durch den guten Eindruck, den ich hinterlassen konnte: Einen Job. Der Spaß macht. Mit zwei jungen, unkomplizierten, sympathischen Chefs. Ich freu mich. Was will man mehr?

Dienstag, 20. September 2011

Chauvinismus par excellence

Wenn ich in einer engen Zufahrt rückwärts in eine enge kurze Parkbucht einparken möchte, ein Typ mit seiner Penisverlängerung aber derart blöd da in der Zufahrt herum steht, dass ich nicht weit genug vor fahren kann, um mit meinem - nicht gerade handlich kleinen - Auto in einem Zug rückwärts in die Bucht manövrieren zu können. Wenn ich wegen dieses Ignoranten zwei Anläufe brauche, um mein Schlachtschiff schadenfrei zurückzusetzen, während der Herr mir vergnügt dabei zusieht, anstatt mal seinerseits zwei Meter zurückzufahren. Und wenn der Kerl dann, nachdem ich eingeparkt habe, an mir vorbeifährt und mir gleichzeitig dieses süffisante "typisch-Frau-am-Steuer"-Grinsen zuwirft, dann möchte ich für einen Moment meine Contenance und meine gute Kinderstube vergessen.

Montag, 19. September 2011

Ein Plädoyer...

...für mehr männliche Erzieher in Kindertagesstätten. Seit nunmehr 4 Jahren habe ich meine Kinder in ein und derselben Kindertagesstätte. In dieser Zeit gab es in der Einrichtung mit mehr als 100 Kindern gerade mal eine handvoll männliche Erzieher. Sie kommen und gehen...weiß der Teufel, warum. Wieviele Erzieherinnen ich in der Zeit erlebt habe, in den Gruppen meiner Kinder und in allen anderen Gruppen, kann ich nicht zählen. Eines jedoch steht fest: während unter den zahllosen Erzieherinnen gerade einmal bestenfalls sagen wir mal eine von fünf wirklich mit Herzblut in ihrem Beruf aufgeht, liebevoll und warmherzig auf die Kinder wie die Eltern gleichermaßen zugeht, traf dies auf einhundert Prozent der männlichen Erzieher zu. Auffällig auch: ALLE Erzieherinnen lassen sich von den Kindern mit Nachnamen anreden, während sich ALLE männlichen Erzieher beim Vornamen nennen lassen. Und während die meisten Erzieherinnen lediglich abseits sitzen, schwatzen, zusehen, Anordnungen rufen, sieht man die Erzieher stets mittendrin beim Spielen mit den Kindern.

Im Moment ist meine Tochter in einer anderen Gruppe aufgeteilt, weil ihre Erzieherin im Urlaub ist. Jetzt ist meine Maus 2 Wochen lang bei Benjamin. Benjamin ist erst seit dem Sommer in unserer Einrichtung. Benjamin ist 24, sieht aber aus wie 16. Und er ist spitze. Warmherzig, fröhlich, mittendrin statt nur dabei. Erzieher als Berufung, nicht als Beruf.

Ich plädiere für mehr männliche Erzieher. Doch wie ich jüngst in einem Zeitungsartikel las, wird es soweit nicht kommen. Warum? Zuviele Eltern stellen sich quer, denn jeder Erzieher ist ein potenzieller Pädophiler. Engstirnigkeit in seiner reinsten Form.

Dienstag, 13. September 2011

486,37

Das ist die genaue Summe. 486,37€ waren in der dicken Hilda. Da habt ihr aber teilweise ganz schön daneben gelegen ;-)

Mittwoch, 7. September 2011

Schätzen Sie mal!

Es war einmal...unsere dicke Hilda, beinahe randvoll gefüllt. Drei Jahre lang warfen wir unser Kleingeld (gut, ich gebe zu, meistens warf der Zukünftige, denn ich hantiere mehr mit EC-Karte, eher selten mit Bargeld) in dieses Glas. Nun haben wir es geleert, um von vorn zu beginnen. Okay, wir haben mit etwas mehr gerechnet, als am Ende tatsächlich zusammen kam. Trotzdem ist es praktisch wie geschenktes Geld. Wollt ihr mal schätzen? Hier ein paar Fakten:

1. Es handelt sich um einen Glasbehälter mit 5 Litern Fassungsvermögen.
2. Das Glas samt Inhalt wog 22,4 kg.
3. Die Münzelein waren bis hinauf auf eine Höhe von 23 cm aufgetürmt und tümmelten sich behaglich innerhalb von 55 cm Bauchumfang.
4. Von der 1-Cent-Münze bis zur 50-Cent-Münze war alles reichlich vertreten.
5. Und nun, in Pose für's Foto:




Na? Was denkt ihr?

Donnerstag, 25. August 2011

Happy Birthday, Junior

Kaum erst war er der kleine süße Fratz hier:



Und jetzt ist er schon 8 Jahre alt. Heute morgen beim Austesten seiner Geschenke:



9 Tage kam er damals zu spät (deswegen jetzt das Sternzeichen, das er total uncool findet), 4 Tage haben er und ich uns durch die Wehen gequält, aber es hat sich sowas von gelohnt. Ich bin stolz auf dich, mein Großer. Bleib so, wie du bist, aus dir wird mal ein toller junger Mann. Happy Birthday...

Mittwoch, 24. August 2011

Die Sache mit den Genen

Meine Kinder haben beide einige sehr signifikante Eigenschaften und Wesensmerkmale von mir geerbt. Immer wieder erkenne ich mich in ihnen, auch meine Eltern sehen sehr viel von mir in sehr ausgeprägtem Maße in den beiden. Das wirklich Erstaunliche: meine Kinder sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. So sehr wie sie mir ähneln, müsste man meinen, sie seien auch einander ähnlich. Aber es ist, als hätte mein Erstgeborener (der morgen 8 Jahre alt wird ... wow) sich 50 Prozent meiner Wesensmerkmale genommen, und das Töchterlein hätte sich dann die übrigen 50 Prozent genommen.

Vererbung ist ein gar knifflig Ding.

Montag, 22. August 2011

Alltag

Seit einer Woche sind wir wieder zu Hause. Ich komme damit immer schwer zurecht, wenn nach zwei Wochen Urlaub der Zukünftige quasi direkt nach der Heimkehr wieder zum Arbeiten in die Ferne entschwinden muss. Jetzt am Wochenende waren wir wieder im Garten, und jetzt ist er schon wieder in Stuttgart und fehlt mir so schrecklich. Heute ging auch noch die Schule wieder los. Alltag. Mist. Ich brauche immer viel zu lange, da wieder rein zu finden.

Samstag, 6. August 2011

Weinbergromantik

Mit diesem Blick geruhen wir derzeit zu speisen - morgens, mittags, abends:





Ist es nicht einfach idyllisch?

Mittwoch, 3. August 2011

La dolce vita...

...bei 32°C im Schatten und Dauerbesonnung...





Heute noch nach Siena, und dann wieder an den Pool...so macht das Leben Spaß.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Arrivederci...

...wir sind dann mal weg. 14 Tage Italien, Toskana, Florenz...schon zwei Jahre nicht mehr dort gewesen, die Sehnsucht ist groß. Ich kenne kein schöneres Fleckchen Erde.

Ciao...

Sonntag, 24. Juli 2011

Es ist nie zu spät...

...für ein erstes Mal. Dieses Wochenende das erste Mal:

-eine Hecke geschnitten (zugegeben, die Hecke ist doch eher eine Babyhecke mit ihren 30-50cm Höhe...egal, Hecke ist Hecke, zählt trotzdem)

-selber gegrillt, anstatt immer nur anderen dabei zuzusehen

-Auslegware zugeschnitten (wo will man üben, wenn nicht im Gartenbungalow? Hier muss alles nicht so perfekt sein. Ist mir aber gut gelungen, Lob vom Zukünftigen gab's gratis obendrauf)

-Sonntag Abend bei der Heimkehr eine gelbe Rose auf der Schwelle vor der Wohnungstür gefunden.

Doch wer an dieser Stelle an einen heimlichen Verehrer denkt, hat weit gefehlt. Verdächtiger Nummer 1 (und gleichzeitig einziger Verdächtiger): Der Nachbar, das Kuriosum. War wahrscheinlich seine Entschuldigung für das Stückchen Kaktus, welches sich neulich auf unserer Fußmatte fand. Ich werd aus dem Mann nicht schlau...vielleicht weiß unser Kater Oskar mehr, hab ich die zwei doch schon das ein oder andere Mal ins Gespräch vertieft erwischt...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Topf und Deckel, oder: Liebe ist...

...zusammen die ganze Nacht mit einem Glas Wein auf der Terrasse vor unserem Gartenbungalow - unserer Oase - zu sitzen und zu schwatzen, bis allmählich der nächste Morgen beginnt und die Vögel erwachen. Und dann halb fünf nur deshalb schweren Herzens ins Bett gehen, weil ein paar Stunden Schlaf vonnöten sind, bevor die Kindelein erwachen und die Aufgaben des Tages warten.

Montag, 18. Juli 2011

5 Jahre...

...waren es am Freitag genau. 5 Jahre ER und ICH. 5 Jahre Topf und Deckel. Passt. Meiner.

In einem Jahr schon werde ich seinen Namen tragen.