Donnerstag, 5. Mai 2011

Award

Die gute Mrs Weasly hat mir einen Award verliehen, und zwar diesen hier:



Damit verbunden sind folgende Aufgaben:

Danke der Person, die Dir den Award gegeben hat

Hab ich schon, mach ich aber glatt nochmal: Dankeschön, liebe Mrs. Weasly!

Erzähle sieben Dinge über Dich selbst

Hm, äh, ja...

1. Ich bin weder bei Facebook, noch bei Myspace oder Twitter zugange, und werde es auch nie sein.

2. Ich liebe Erdbeeren, während man mich mit Melone jagen kann...buärghs.

3. Schrebergärten, Halbgardinen und Klodeckelplüschbezüge finde ich widerlich.

4. Ich finde Brillen total sexy und ein super Accessoire, hab aber selber Augen wie ein Luchs.

5. Während andere Menschen sprechen, korrigiere ich in Gedanken ihre Grammatik.

6. Beim Autofahren fluche ich wie'n Kesselflicker.

7. Ich habe ein Schuhfaible, aber kein Handtaschenfaible.

Überreiche die Auszeichnung an bis zu 10 weitere Blogger


Okay, das bekomm ich hin. Also eigentlich würde ich ihn Mrs. Weasly geben, weil ich bei ihr echt gern lese...doch von ihr hab ich ihn ja. Auch die Merle hat ihn schon. Ich geb ihn also weiter an:

- Die frisch vermählte Lauffrau, weil ihre Einträge immer so erfrischend kurz und doch interessant und spaßig sind.

- Schmedderling, weil sie so ehrlich und herzlich schreibt.

- Koelschgirl für ihren Mix aus Gefühl, Alltag und Witzig-Spritzigem und ihrem Humor.

- Anna im Wunderland, weil sie so ehrlich und offen über ihre Gefühle schreibt und man richtig mit ihr mitfühlen kann.

- Juliane, weil ihr Blog vor Sarkasmus und Ironie trieft, und ich liebe das.

- Anna, die Alltagsgöttin, weil sie ihr Leben in intelligent geschriebene Texte zu verpacken weiß, wie kaum eine andere.

- Tilli, weil sie uns so warmherzig und ehrlich an ihrem Leben und ihrer jungen Beziehung teilhaben lässt.

- Shoushou, weil sie uns nicht nur an ihrem Leben, sondern auch an ihrem persönlichen Rechtsverständnis und dem Recht aus professioneller Sicht teilhaben lässt, und man noch das ein oder andere lernen kann.

So, genug erstmal.

Lass die Blogger wissen, dass Du ihnen den Award verliehen hast.


Wird gemacht.

Dienstag, 3. Mai 2011

Seltsame Menschen gibt's, Teil II

Und als ob der Ärger mit zahlungssäumigen Auftraggebern nicht reichen würde, gibt es dann auf der anderen Seite auch noch Angestellte mit seltsamen Forderungen.
Der Angestellte P.E. leistet sich eine Kapriole nach der anderen, der Liebste ist noch viel zu nachsichtig mit ihm (während mir schon regelmäßig der Kragen platzte bei dem, was der Herr E. sich alles rausgenommen hat...aber der Liebste schätzte eben dessen Arbeitskraft, und außerdem ist er einfach zu gut für diese Welt), letzte Woche kam dann so ziemlich täglich mindestens ein Fehltritt, eine Abmahnung wäre fällig gewesen, doch dem kam der Herr E. zuvor, indem er einfach unerlaubt von der Baustelle verschwunden ist mit den Worten, für ihn wär's das gewesen, er wird hier nicht mehr arbeiten (Auslöser für diesen Ausbruch war: Er ist Montag die 500km zur Baustelle mit eigenem Auto gefahren und wollte nun die Spritkosten erstattet bekommen. Da der Liebste zuvor aber extra dafür gesorgt hatte, dass Herr E. von anderen Kollegen abgeholt und mitgenommen wird, der Herr E. sich aber kurzfristig und grundlos entschloss, allein mit dem eigenen Auto zu fahren, hat er natürlich die Kosten nicht erstattet bekommen. Er hätte ja nicht selber fahren müssen.) Nachdem er nun auch noch Kasse auf Ansage machen wollte, ohne krank zu sein (die Ansage per e-Mail, also beweisbar) hatte er heute die fristlose Kündigung in der Hand. Viel Lohn wird er für den letzten Monat nicht mehr bekommen, da er viel Vorschuss kassiert hat. Und was macht er? Fordert vom Liebsten 1500€, weil er ja sonst nichts mehr hätte. Geschenkt. Weil er ja gute Dienste geleistet hätte. Und wir sind wiedermal sprachlos. Für seine Arbeit ist er gut bezahlt worden und wäre dies weiterhin, wenn er nicht einfach hingeschmissen hätte. Er hat sich permanent über Anweisungen hinweggesetzt, Spesen falsch abgerechnet, seinen Chef (den Liebsten) vor anderen verleumdet...und für dieses Verhalten will er jetzt noch beschenkt werden? Sind wir eigentlich nur von Idioten umgeben?

Hochzeitsplanung schwer gemacht

Auch wenn unser Wunschtermin für die Hochzeit noch 14 Monate hin ist, müssen wir uns ja nun schonmal um die Location kümmern. Sommertermine sind schließlich heiß begehrt. Aber warum ist das so kompliziert? Die Veranstalter meiner absoluten Traumlocation scheinen wegen Reichtums geschlossen zu haben. Laut Zeitungsartikel sind sie dieses Jahr von Mai bis September komplett ausgebucht. Aber auf meine Anfragen für nächstes Jahr reagieren die einfach nicht. Was ist denn das für eine Art? Normalerweise würde ich sagen: Dann eben nicht, ihr könnt mich mal gern haben. Aber es wäre perfekt dort. PERFEKT!

Alternative Nummer zwei ist für den Termin bereits belegt, aber wir sollen doch trotzdem mal einen Besichtigungstermin vereinbaren, kann sein, dass der Termin wieder frei wird. Naja, die kümmern sich wenigstens.

Alternative Nummer drei hat den Termin sofort für uns gebucht, Buchung wird jetzt für zwei Monate gehalten, dann müssen wir uns entscheiden...jedoch wird erst im Januar ein konkretes Angebot unterbreitet. Ja, was soll das denn? Wie soll man sich denn entscheiden, wenn man nicht einmal weiß, was es kosten wird? Und wenn wir dann im Januar feststellen, das Angebot ist uns zu teuer, dann ist es zu spät, eine neue Location zu finden, weil bis dahin definitiv alles ausgebucht ist, was in Frage kommt.

Echt jetzt, MUSS das so kompliziert sein?

Montag, 2. Mai 2011

Seltsame Menschen gibt's

Wenn ein Auftraggeber ohne Grund oder rechtliche Basis einfach mal so 1/5 der Rechnungssumme herunterkürzt und einbehält (und bei diesem Fünftel handelt es sich nicht etwa um 100€, sondern um einen fünfstelligen Betrag), zu diesem Zwecke mit bösartigen und jeder Grundlage entbehrenden Behauptungen um sich wirft und dann bei der Endabnahme in aller Freundlichkeit nach einer erneuten zukünftigen Zusammenarbeit fragt, wie nennt man das dann? Selbstsicher? Dumm? Ignorant? DREIST?

Hin und wieder...

...ja, hin und wieder gibt es Nachrichten, die sind einfach sensationell, die gehen wie ein Lauffeuer um die Welt und lassen keinen unberührt. Die Nachricht, dass Osama bin Laden tot ist, ist für mich eine der sensationellsten Nachrichten seit langem.

Kein Beileid von mir. Nur ein trockenes: Endlich!

Freitag, 29. April 2011

Gestatten: Couch

Nun ist es auch schon wieder mehr als 3 Monate her, dass wir unser Wohnzimmer endlich mit unserer neuen Couch schmücken durften, und ich versprach euch damals Fotos. Noch dazu versprach ich ebenso vor einem Jahr oder so mal ganz allgemein Fotos unserer neuen Wohnung, in der wir uns inzwischen schon 15 Monate munter tümmeln. Die Kinderzimmer habe ich euch ja bereits vorgestellt (auch wenn sie inzwischen schon wieder ein wenig anders aussehen, so möbeltechnisch), kommen wir also heute zum wohl meistfrequentierten Raum der Wohnung: Kuschel-, Lese-, Blog-, Spiel- und Multimediazone, noch dazu des Katers bevorzugter Aufenthalts- und Schlafraum. Meine Damen und Herren, darf ich vorstellen: Das Wohnzimmer:

Als erstes hätten wir hier unsere riesige Lümmelcouch:



Als nächstes, die zwei Fenster. Leider nicht zu sehen: der Baum direkt davor...lässt nur wenig Licht durch, auch wenn es auf den Fotos anders scheint, ist aber wunderhübsch anzusehen, all das Grün.



Kommen wir nun zu unserem Heimkino:



Was? Wo das Heimkino sein soll? Bitteschön, hier ist das Heimkino:



Da wir leidenschaftliche Kinogänger sind, aber wegen der Kinder nicht so oft ins Kino kommen, wie wir gern würden, haben wir es uns eben nach Hause geholt. Der Beamer dazu war auf dem ersten Foto oben am Rand zu sehen.

Für's Standardfernsehen reicht der hier:



Und Spotlight an:



Rechts neben dem Fernseher die Tür zum Arbeitszimmer, links daneben geht's in den Flur.

Und last but not least hier noch die Regalecke:



So, das war die Folge: "Gestatten: Couch". Bleiben Sie dran und seien Sie dabei, wenn es demnächst heißt: "Gestatten: Küche". Ich empfehle mich.

Das Wort zum Freitag

Die Liebe zu dunklen Klamotten und ein orange-weißer Kater sind eine denkbar ungünstige Kombination *abklopf*

Mittwoch, 27. April 2011

Die weltbeste Familie

Manchmal frage ich mich, womit ich eigentlich soviel Gutes im Leben verdient habe. Irgendwie läuft einfach alles. Klar, es gab auch kleinere Tiefpunkte in meinem Leben, aber die habe ich immer (in der Regel aus eigener Kraft) überwunden. Beziehungskrisen gemeistert, finanzielle Tiefpunkte unbeschadet überstanden, üblen Exmann aus der Wohnung und unserem Leben geworfen (was auch schon wieder 5 Jahre her ist). Aber die Basis und der Beginn meines glücklichen Lebens ist meine Familie.

Ich habe die letzten zwei Tage an einem Fotobuch für meine Oma zu ihrem Geburtstag gebastelt. Meine Oma selbst spielt in meinem Leben ehrlich gesagt eine recht geringe Rolle. Sie war nie warmherzig, eher bäuerlich und praktisch orientiert. Da sie noch dazu 300km weit weg wohnt, hält sich unsere Beziehung in Grenzen. Das Familienglück beginnt mit meinen Eltern.

Während des Bastelns des Fotobuchs ist mir so richtig warm ums Herz geworden. Immer und immer wieder blätter ich virtuell die Seiten durch, nehme kleine Änderungen vor, blätter wieder durch, und immer und immer wieder geht mir das Herz auf. Ich kann auf Fotos so vieler wunderbarer Ereignisse zurückgreifen, die wir in Familie erlebt haben, und da habe ich mich schon weitestgehend auf Fotos der letzten 1 1/2 Jahre beschränkt. Viele meiner schönsten Erinnerungen stehen in Verbindung mit meiner Familie.
Das Fantastische ist, dass sich das nicht nur auf meine Eltern und Brüder beschränkt, sondern die Familie im Laufe der Jahre erweitert wurde, und einfach jeder, der dazu kommt, passt so wunderbar dazu. Da ist mein großer Bruder (32) mit seinem Ehemann, ein wirklich lieber, hochintelligenter Typ. Die beiden sind seit 11 Jahren zusammen. Mein jüngerer Bruder (29) mit seiner Freundin, die mit ihrer herzlichen, lustigen und lebensfrohen Art jeden mitreißt. Die beiden sind nun auch schon 10 Jahre zusammen. Seit fast 5 Jahren gehört nun auch mein Liebster mit in die Familie und ist absolut integriert. Und logisch, von allen geliebt, meine beiden Kinder. Genauso zur Familie gehört die erste Freundin meines jüngeren Bruders, mit der er als Teenager zwei Jahre zusammen war. Sie hat damals so quasi als Pflegekind drei Jahre bei uns gelebt, weil sie mit ihrer Mutter nicht klar kam. Sie ist mit ihrem langjährigen Freund ebenso fester Bestandteil der Familie, genauso wie das lesbische Paar, mit dem mein großer Bruder und sein Mann in Wohngemeinschaft lebt, zusammen haben die vier zwei zuckersüße Kinder. Das ist unsere ganze Großfamilie, ich möchte keinen davon missen. Auf nichts freue ich mich immer so sehr, wie auf unsere diversen Familienfeiern (irgendein Anlass findet sich immer), die meistens bis tief in die Nacht, oder gar den Morgen andauern. Auf keiner Feier habe ich soviel Spaß, wie auf denen mit meiner Familie.

Echt jetzt, ich will ja nicht angeben, aber ich habe die weltbeste Familie.

Dienstag, 26. April 2011

Schlechtes Wetter, gutes Wetter

Endlich Ferien, die Kinder sind zu Hause und prompt haben wir hier Aprilwetter vom feinsten. Es gießt, die Kinder und ich hängen in der Bude fest und wir ärgern uns. Doch das kleine, neue Gärtnerherz in meiner Brust freut sich. Regen tut den Pflänzlein gut. Ja, seit neuestem sind wir unter die Gärtner gegangen, wenn auch nur sporadisch. Als mich der Zukünftige letzten Herbst fragte, ob wir einen Garten haben wöllten, dachte ich "Er wird mir doch jetzt keinen Schrebergarten andrehen wollen, weiß er doch, dass ich nichts schlimmer finde". Aber nein, es ging um ein kleines, feines Waldgrundstück mit Bungalow, ohne die schrecklichen Auflagen und Verpflichtungen, die ein Schrebergarten mit sich bringt. Wir können dort pflanzen und stellen was uns gerade passt. Leider müssen wir 1 1/2 Stunden bis dorthin fahren, aber das lohnt sich.

Da der Garten seit Jahren nicht gepflegt wurde und der Bungalow nach tiefster DDR aussah, war und ist dort noch eine Menge Arbeit zu verrichten und Geld zu investieren. Gerade habe ich einige Heckenpflanzen bei ebay erworben, um die fehlende Abgrenzung zum Nachbargrundstück zu errichten. Ich freu mich so. Im Sommer im Garten liegen, ein spannendes Buch dabei, die Kinder spielen im Pool und im (im Moment noch nicht existenten) Baumhaus. Hach, was wird das toll.

Donnerstag, 14. April 2011

Wenn Königin Beatrix die Stadt besucht...

...geht mir das normalerweise gepflegt am Arsche Allerwertesten vorbei. Dieses royale Gedingse tangiert mich so gar nicht. Wenn sie aber dabei meinen Weg kreuzt, ich auf dem Weg in Sohnemanns Schule 20 Minuten dank gesperrter Straße im Stau stehe, um dann auf der Gegenspur einen Konvoi aus Polizeihundertschaft und zahlreichen schwarzen Limousinen bewundern zu dürfen...und wenn ich dann auf dem Rückweg SCHON WIEDER an einer gesperrten Straße stehe, um denselben Konvoi auf seinem Rückweg NOCHMAL bewundern zu dürfen...dann habe ich so Tagträume. Von einem Attentat. Nur ein bisschen, so ein ganz klein wenig nur.