Donnerstag, 31. März 2011

Traumpaar

Das, was sie haben, wollte ich auch immer, sie waren stets mein großes Vorbild. Ein traumhaftes Paar, das sich perfekt ergänzt und mit einander wuchs und wächst, noch dazu sind und waren sie fantastische Eltern und Großeltern. Ich hab mir wirklich immer nur gewünscht, das zu finden, was sie haben. Nur dank ihnen bin ich heute dort, wo ich bin.
Heute haben meine Eltern ihren 33. Hochzeitstag und sie sind immer noch so ein tolles Paar und haben eine Familie geschaffen, die noch immer ganz eng zusammen gehört. Besser hätten sie es kaum hinbekommen können.

Mittwoch, 30. März 2011

Sklavin ihrer Gene

An einem Morgen letzte Woche vor dem Kindergarten:

Kurz vor uns geht eine Frau mit Kleinkind im Kinderwagen und einer 5jährigen durch das Gartentor. Die 5jährige bleibt stehen und hält hochanständig meiner Tochter und mir noch das Tor auf. Als ich an ihr vorbeigehe bleibt ihr Doppel-x-chromosomiger Blick an meinen supergeilen hochhackigen schwarzen Velourslederstiefeln hängen (die jetzt im Frühling in Kombination mit hautfarbenen 20den-Strumpfhosen und dem kurzen schwarzen Rock, der irgendwo über dem Knie endet, erst richtig klasse zur Geltung kommen) und ihre Augen weiten sich mit einem Mal exstatisch. Beinahe hyperventilierend ruft sie zu ihrer Mutter herüber: "Mama, solche Schuhe MUSST du auch anziehen!" Mama ist sichtlich peinlich berührt und sagt: "Du weißt doch, dass ich solche Schuhe nicht anziehen kann". Töchterleins Blick klebt immer noch unverwandt auf meinen Stiefeln und beinahe fleht sie ihre Mutter an: "Aber kannst du sie nicht wenigstens KAUFEN?"

Sind kleine Mädchen nicht einfach herrlich?

Montag, 28. März 2011

Wenn das nicht sexy wird...

Seit Jahren will ich tanzen lernen, unbedingt. Doch mit zwei kleinen Kindern und einem Mann, der nur wochenends da ist, stellt sich das als schwierig heraus. Da wir als Eröffnungstanz zur Hochzeit nächstes Jahr aber gern einen Salsa hinlegen wollen, habe ich uns nun endlich angemeldet. Zunächst einmal nur für einen 5-stündigen Anfängerkurs im Juni, und dann mal weiter sehen. Aber ich freu mich darauf. Endlich Salsa. Heiß.

Donnerstag, 24. März 2011

Keine Kleinen mehr

Wenn meine Freundin mit ihrem knapp 1jährigen Sohn bei uns zu Besuch ist, merke ich stets: Wir haben keine Kleinkinder mehr (auch wenn das noch nicht sooo lang her ist). Der süße Zwerg sitzt dann hier, und zerrt alles vom Couchtisch und aus Regalen, was nicht niet- und nagelfest ist. Ständig sind wir damit beschäftigt, Fernbedienungen, Zeitschriften und Marmoruntersetzer vor ihm in Sicherheit zu bringen. Diese Dinge wären vor wenigen Jahren noch nicht in Kinderreichweite gewesen. Und als er mit einem Spielzeugauto unter erheblichem Krafteinsatz auf unseren guten Holz-/Glascouchtisch eindrosch, wäre ich innerlich fast kollabiert ist mir ein ganz klein wenig anders geworden.

Nein, wir sind nicht mehr auf Kleinkinder eingestellt, wir müssen das nicht mehr sein. Wie äußerst entspannend.

Dienstag, 22. März 2011

Wertvolle Erkenntnisse

Aus der Kategorie: Gespräche auf der Rückbank:

Tochter: "Mama kann kein Arabisch lesen!"
Sohn: "Mama kann ÜBERHAUPT kein Arabisch!"

Nein, kann sie tatsächlich nicht. Aber gut, dass das geklärt ist.

Dienstag, 8. März 2011

La wasfürnding?

Töchterlein hat in ihrer Kindergartengruppe eine Freundin: Amy. Über diese Namenswahl denke ich mir immer schon so meinen Teil, passt halt zu ihrer Familie. Heute nun war Amy's Mutter mit ihrem Neugeborenen im Kindergarten. Da ich nichts weiter mit ihr zu tun habe, habe ich mich auch nicht zu den üblichen "Was ist es denn und wie heißt es"-Fragen hinreißen lassen. Meinem Instinkt sei Dank. Ich hätte gar nicht zu reagieren gewusst auf die Antwort, die ich bekommen hätte. Denn als Muttern weg war, fragte ich Klein-Amy:
"Hast du denn eine Schwester oder einen Bruder?"
"Schwester"
"Und wie heißt sie?"
"Lacostaserra"
"..."
"..."
"Wie bitte?"
"Lacostaserra"
"?"
"!"
"Das ist aber ein ungewöhnlicher Name"
"Das sind zwei Namen!"
Alles klar. Danke für's Gespräch.

Freitag, 25. Februar 2011

Stinktier

Und ich dachte, wir hätten einen Kater...

Oskar ist ein Höhlentier. Er liebt es, zu einem von uns unter die Kuscheldecke zu schlüpfen. Also hielt ich ihm auch vorhin hier auf der Couch die Decke hoch. Diese Einladung ließ er sich nicht entgehen und schlüpfte gleich in die gemütliche Höhle. Decke runter, Oskar weg. Eine halbe Stunde später denk ich so bei mir: "schaust doch mal nach dem Katerchen"...lüpfe fatalerweise völlig unvorbereitet die Decke und kann einen spontanen Würgreflex nicht unterdrücken: hat doch das Tier offenbar 30 Minuten lang nix weiter getan, als sich komplett gehen zu lassen und all den Darmwinden die Freiheit zu schenken *würg*.

Luft anhalten, Decke oben lassen, auf bessere Zeiten warten...

Nachtschicht

Heute Abend wird es bunt, darauf verwette ich meinen werten Arsch Hintern. Die beste Freundin (4) unserer Maus (5) ist über Nacht zu Besuch. Als dies das letzte Mal der Fall war, da polterte und kicherte und rumpelte es stetig. Eine zeitlang dachte ich, ich ignoriere das einfach, irgendwann werden sie müde. Bis es dann doch zu laut und entsprechend verdächtig wurde. Ein Blick ins Zimmer verriet mir der Geräusche Quell: die beiden Gören hatten sämtliche Regale, Schränke, Puppenhäuser etc. komplett leer geräumt und alles, was sie auf diese Weise hamstern konnten, war akkurat auf der Gästematratze gestapelt *stöhn*. Geschlafen haben sie an dem besagten Abend dann so gegen 23 Uhr. Ich freue mich also auch heute wieder auf einen entspannten Abend. Wenigstens ist diesmal der Zukünftige auch zu Hause. Der hat wohl hoffentlich mehr Autorität und so. *zweifel*

Sonntag, 20. Februar 2011

Geschmackssache

Eigentlich - ganz eigentlich - mochte ich diese Smartphones nie: Ständig hinterlässt man Fettfinger, tippt Dinge an, die man gar nicht wollte, weil man doch nur zu blättern beabsichtigte...ehrlich, ich fand die Dinger immer in hohem Grade nervig.
Als sich der Zukünftige jüngst jedoch ein Ei-Fohn gönnte (den Teilen kann ich nun aber wirklich nichts abgewinnen, denn mehr als telefonieren, simsen und gelegentlich fotografieren, taschenrechnen oder Zeit stoppen muss ich mit einem Handy jetzt echt nicht), drängte er mir sein wenige Monate altes schwarzes Samsung-Smartphone auf. Beinahe schon wollte ich nach einem Tag meine Simkarte wieder in mein 2 1/2 Jahre altes Klapphandy befördern, da entschied ich mich doch, dem Smarten eine Chance zu geben. Ich gewöhnte mich daran, und letztlich gefiel es mir gut. Einziges Manko: das Teil war zwar noch recht jung, hatte jedoch schon das ein oder andere Sandkorn auf der ein oder anderen Baustelle abbekommen und das eigentlich so smarte Glas auf dem smarten Display war völlig zerkratzt. Nicht schön und sehr funktionsbehindernd. Also wollte ich ein neues Glas darauf basteln lassen, kost' ja nich die Welt.

Aber der Zukünftige ist ja nicht umsonst der Zukünftige. Diese Woche marschierte er los, einen neuen Mu-Fu-Drucker zu kaufen, kommt denn auch mit Drucker und einem verschmitzten Lächeln wieder Heim...und als ich ihn frage, was er denn so geholt hat, das ihn zu diesem Lächeln antreibt...da drückt er mir freudestrahlend das hier in die Hand:



Ach herrlich, er kennt mich halt...genau meine Farbe (in Echt etwas mehr rot, als auf dem Foto), genau mein Muster: das schönste Handy, welches jemals meine Handtasche bewohnen durfte. Der Schnucki, der! Wer braucht schon Apps; mir reicht es, wenn der mobile Freund und Helfer so hübsch anzusehen ist.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Ganz in Familie

Highlife hier zu Hause, Winterferien, Kinder bleiben zu Hause. Wieso auch nicht, die Zeit habe ich ja gerade.
Zusatzschmankerl: Der Zukünftige ist seit ein paar Wochen zu Hause, saisonbedingt magere Auftragslage. So ist das eben, wenn Mann selbstständig ist. Die momentane Finanzlage lässt es zu, dass wir diese Wochen sorgenfrei genießen können. Tja, und wenn man sich gerade daran gewöhnt hat, ist das Ende leider schon wieder in Sicht. Als er gestern mit großer Tüte vom MediaMarkt wieder kam (nachdem ich ihn eigentlich nur in den Baumarkt geschickt hatte) meinte ich noch scherzeshalber: "Wenn du weiter soviel einkaufst (die letzte große MediaMarkt-Tüte gab es erst den Tag zuvor), musst du aber bald wieder arbeiten gehen". Und prompt kam eine halbe Stunde später der Anruf: Übernächste Woche geht es weiter. Neuer Auftrag, neue Stadt. Die Umstellung auf wiedermal Wochenendbeziehung wird hart. Wie immer.