Samstag, 18. Juni 2011

Ein Schulfest macht dann Spaß...

...wenn es an ein kleines Volksfest grenzt, und die Kinder 3 1/2 Stunden ununterbrochen Spaß haben beim Kinderschminken, Ponyreiten, Kegeln, Hüpfburg Bespringen, Dosenwerfen, Sackhüpfen, Glücksrad Drehen, auf dem Seil Balancieren, Fahrradsicherheitsstrecke Fahren (unter echter Polizeiaufsicht und -anleitung), diverse Bühnenshows Schauen, Zirkusakrobatik selbst Ausprobieren, lecker Essen und Trinken.

Doch doch, das war toll.

Dafür nehme ich dann auch eine 2stündige Schulaufführung ALLER Klassen morgen Vormittag in Kauf (auch wenn uns das 12 Euronen gekostet hat, dass wir stapelweise fremden Kindern zusehen müssen, und das eigene Kind vielleicht nur einen Bruchteil der Zeit auf der Bühne steht. Hmpf.).

Donnerstag, 16. Juni 2011

Durch die Finger...

...rinnt die Zeit. In drei Wochen ist das erste Schuljahr unseres Großen herum, dabei ist er gefühlt erst vor ein paar Tagen eingeschult worden. In 5 Tagen wird unsere Süße schon 6 Jahre alt. Dabei habe ich sie doch gerade erst zur Welt gebracht, mein Baby.

Und wenn ich mich jetzt kurz umdrehe...ziehen sie dann schon aus?

Freitag, 10. Juni 2011

Normale Gartenarbeit...

...ist das eigentlich schon nicht mehr, wenn man versucht einen Garten wieder einigermaßen hinzubekommen, der seit 4 Jahren nicht mehr gepflegt wurde, sich in einem Kiefernwald befindet, es täglich zahlreiche Zapfen auf der Wiese landen, und der noch dazu schon von Haus aus einen sandigen, nährstoffarmen Boden darreicht. Nun, wir stellen uns dieser Herausforderung. Unser langes Christi-Himmelfahrt-Wochenende haben wir vier Tage geschuftet bis zur Erschöpfung. Die ersten Tage waren die Kinder noch bei den Großeltern, so konnten wir ungehindert drauflos ackern. Im wahrsten Sinne. Der Zukünftige hat sich die meiste Zeit dem Häuschen gewidmet, das ebenso von Grund auf renovierungsbedürftig war wie der Garten, ich habe die meiste Zeit den Garten bearbeitet, inklusive stundenlangem Herausziehen von Generationen alten Grases, Moos, Stöcke, Steine und Unmengen Kiefernzapfen aus vielen Jahren. Was da an riesigen Haufen von eben genanntem zusammenkam ist schlichtweg unglaublich. Hätte ich echt fotografieren müssen. Jetzt wird die Wiese Stück für Stück vertikutiert und mit neuer, frischer Erde bedeckt, Grassamen drauf, Düngen, Wässern. Puh.
Wir haben längst nicht alles geschafft in diesen vier Tagen, dafür waren WIR geschafft. Trotz Arbeitshandschuhen waren meine Hände blutig und rissig, mein ganzer Körper schmerzte. Aber wir haben was geschafft. Die schwerste Arbeit im Häuschen hat der Liebste auch bewältigt (=sämtliche Wände neu verputzen). Noch sieht es aus wie auf einer Baustelle, aber ab jetzt sollte es leichter voran gehen. Hoffen wir nur, dass auch der Rasen gedeiht. Und die neu gepflanzte Hecke. Dann werden wir bald ein gemütliches, ruhiges Wochenenddomizil haben. Nur für die Nachbarn wird es dann nicht mehr ganz so ruhig, wenn wir dort mit unseren zur Zeit sehr streithammeligen Kindern anrücken.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Das närrische Tier

Welchen Nutzen hat eigentlich ein W-Lan-Drucker, wenn man zwar schön gemütlich mit dem Laptop auf der Couch sitzend einfach auf "Drucken" klicken kann und Funk und Drucker den Rest der Arbeit erledigen, nur wenige Sekunden später aber der närrische Kater mit dem ausgedruckten Werk als Beute zwischen den Zähnen stolz aus dem Arbeitszimmer spaziert kommt?

Montag, 30. Mai 2011

Du merkst, dass du eine Wohnungskatze hast, wenn...

...draußen extrem laut knatternd ein Motorrad vorbei fährt, das Katertier sofort ganz aufgeregt aufs Fensterbrett springt und den Himmel sowie den Baum vorm Fenster absucht.

Sonntag, 29. Mai 2011

Weltbester großer Bruder in concert

Letzte Woche hatte der weltbeste große Bruder, seines Zeichens diplomierter Sänger und Musiker, ein kleines Konzert mit einer Band, die vor ein paar Jahren bereits existierte, sich trennte, und nun wieder neu gründete. Wir waren in ganzer Familie mit Kindern natürlich dabei. Ein tolles Konzert, schließlich ist er wirklich begabt, und ich bin irre stolz auf ihn.
Und da mein Bruder gern Fotos dieses Konzerts wollte, und ich ja derzeit über die Kamera der weltbesten Freundin verfügen darf, bat er mich, diese doch mitzubringen und fleißig zu knipsen. Mir wurde danach bescheinigt, ich hätte eine super Figur dabei gemacht und wie eine professionelle Fotografin ausgesehen. Naja, Hauptsache gut aussehen, wenn man schon nicht weiß, was man tut *lach*.
Fazit: Konzertfotos sind einen ganzen Zacken schwieriger, als Familienfotos, dank ständig wechselnden Lichts und permanenter Bewegung. Trotzdem, dafür, dass ich erst seit ein paar Wochen hin und wieder fotografiere (über normale Schnappschüsse hinaus, meine ich) und dies mein erstes Konzert war, bin ich ganz zufrieden. Bruder war sehr begeistert und hat gleich eine Auswahl auf der Bandwebsite veröffentlicht. Mit mir als Urheberin. Juchz. Und hier ist er, der weltbeste große Bruder und super Musiker:





Freitag, 20. Mai 2011

Irgendwie süß

Heute beim Wocheneinkauf sprach mich eine kleine ältere Dame an. Sie schien einsam, denn für etwa eine halbe Stunde erzählte sie mir die ein oder andere Geschichte aus ihrem Leben. Ich weiß jetzt, dass sie 13 Geschwister hatte, ihre Mutter ihren Vater nicht heiratete, sie einmal Hitler in live gesehen hat und mehr als einmal von den Russen vergewaltigt wurde. Sie hasst den Russen. Wow. Also das war harter Tobak. Ich habe ihr die ganze Zeit zugehört, nachgefragt, Interesse gezeigt. 84 Jahre alt und so einsam, dass sie einer Wildfremden im Supermarkt Ausschnitte ihres Lebens erzählt. Irgendwie traurig. Sie war so süß und nett.

Zum Abschied sagte sie "So, Schnecke, ich habe Sie jetzt lang genug aufgehalten" und dann erhielt ich noch den Tipp, wenn ich älter sei, sollte ich lieber nicht mehr so hohe Schuhe anziehen. Aber jetzt ginge das noch in Ordnung.

Ein klein wenig hatte ich sie gleich ins Herz geschlossen.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Memo an mich:

Merke: Alles, was aus Holz ist, gar nicht erst in den Müll werfen, sondern gleich dem Nachbarn vor die Tür legen. Dann muss sich der arme alte Mann nicht die Mühe machen, das Holz wieder aus der Mülltonne rauszuziehen und nach oben zu schleppen, mutmaßlich um es zu verfeuern.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Schnappatmung

Natürlich, das erste, was ich machte, als der Antrag vor 5 Monaten kam, war, nach Brautkleidern zu schauen. Viele Kleider habe ich gefunden, die mir wirklich gut gefielen, aber so recht entscheiden konnte ich mich nicht. Aus bestimmten Gründen hatte ich mich entschieden, das Kleid schneidern zu lassen. Es braucht ein bestimmtes Detail (es muss wandelbar sein, wegen des Salsa ;-) ), das man so nicht zu kaufen bekommt (dachte ich) und noch dazu in einer Farbe, in der ich das gleich gar nicht bekomme. Trotzdem wusste ich nicht so genau, was ich der Schneiderin sagen sollte, da es eben so viele verschiedene Schnitte gibt, die mir gefallen.

Heute war ich gar nicht wirklich auf der Suche nach einem Kleid, sondern nur allgemein auf einer Hochzeitsseite unterwegs, und plötzlich bekam ich schlagartig Schnappatmung, mein Herz setzte fast aus und schnippte in die Höhe. Ich habe es gefunden. DAS Kleid. MEIN Kleid. Ich bin bald ausgeflippt (echt nicht normal...oder?). Noch dazu bin ich sicher, es wird auch dem Liebsten gefallen. Und eben das wichtige Detail hatte es sogar auch noch. Baff.

Schneidern lassen werde ich es mir trotzdem, da zum einen die Farbe nicht stimmt und ich zum anderen noch ein kleines Detail im Schnitt anders machen würde.

Aber ich freu mich so, endlich das Kleid gefunden zu haben, das in mir absolut dieses DAS-IST-ES-Gefühl auslöst. Darauf habe ich gewartet.

Montag, 16. Mai 2011

Die Hochzeit nach der Hochzeit

Als wir uns kennen lernten und uns so ziemlich sofort verliebten, damals vor beinahe 5 Jahren, schwor der Zukünftige Stein auf Bein, er - damals gerade frisch geschieden - werde NIE! WIEDER! HEIRATEN! Umso gerührter war ich dann, als er mir zu Weihnachten den Antrag machte. Und was mich immer wieder schmunzeln lässt, sind seine Pläne.

Einige der Ideen für unsere Hochzeit hat er zum Antrag direkt mitgeliefert. Eigentlich wollte er ja auch das Ganze planen. Doch Kontrollfreak, der ich bin, habe ich die Planung direkt an mich gerissen. Okay, er könnte sich beteiligen, da bin ich ja nicht so, aber die Zeit hat er ja ohnehin nicht bei seinem 12-13 Stundentag. Wie dem auch sei. Mich begeistert, dass er, der einstige Hochzeitsmuffel, so klare und sogar romantische Vorstellungen hat, dass wir uns in allem so einig sind, und wie er sich Gedanken über so "Kleinigkeiten" wie den Eröffnungstanzsong macht (der geneigte Leser erinnert sich womöglich noch, dass dies ganz unklassisch ein Salsa werden soll).

Was mich aber richtig zum Schmunzeln bringt, sind die weiterführenden Pläne des Zukünftigen. Nach der ordentlichen Trauung hier bei uns will er UN-BE-DINGT in Las Vegas heiraten. Und nicht etwa irgendwie. Nein, ein indischer Elvisimitator soll uns trauen, da sind die Vorstellungen sehr konkret. Einen Plan B für den Fall, dass wir einen solchen Elvis nicht finden, hat er glaub ich noch nicht in der Hinterhand. Egal. Ich find's irgendwie knuffig, mit welcher Begeisterung er an diese Idee geht, und mach den Spaß gern mit.

Also dann: Let's rock and roll...