Es gab Zeiten, da spielte unsere Süße recht häufig mit der jüngsten Nachbarstochter. In letzter Zeit hat die unsrige jedoch sehr das Interesse an der 1 Jahr jüngeren Spielkameradin verloren. Lakonischer Kommentar, um ihr plötzliches Desinteresse zu erklären: "Die will immer nur "Mutter, Vater, Kind" spielen, und das will ich nicht". Punkt.
Vorhin stand die Nachbarsmaus mit flehentlichem "gewähre-mir-die-Gnade-deiner-Freundschaft"-Blick im rosa Prinzessinnenreich unserer Süßen, doch diese - gar nicht süß - ließ sich nicht erweichen. Sie wollte halt einfach nicht. Naja. Man kann ja niemanden zwingen. Nachbarstochter verlässt geknickt die Wohnung, 5 Minuten später klingelt sie wieder. In der Hand einen Strauß aus drei verschiedenen Frühjahrsblümchen und ein Schälchen Süßigkeiten: "Das ist für die Emilia, damit die wieder mit mir spielt". Tja, was soll ich sagen: es hat funktioniert. Töchterlein ließ sich natürlich bestechen und plötzlich sind sie wieder die besten Freundinnen. Für die nächsten drei Tage oder so.
Mittwoch, 13. April 2011
Mittwoch, 6. April 2011
Eh ich es vergesse...
...ein herzliches Willkommen an meine neuen LeserInnen, die in letzter Zeit so dazu gekommen sind. Macht es euch gemütlich.
Dienstag, 5. April 2011
Geschafft
Studium erfolgreich abgeschlossen. Ein bisschen bin ich ja stolz auf mich. Obwohl ich wochentags alleinerziehend mit zwei Kindern bin, und während des Schreibens meiner Abschlussarbeit sogar eine Woche ein krankes Kind zu Hause hatte, hab ich es doch tatsächlich geschafft.
Mit irgendetwas muss ich mich belohnen. Hm. Also vielleicht mit Gudruns Kamera?
Mit irgendetwas muss ich mich belohnen. Hm. Also vielleicht mit Gudruns Kamera?
Montag, 4. April 2011
Wie jetzt, welche Kamera?
Seit Jahren mache ich die Erinnerungsfotos, wie viele andere Menschen auch, mit einer Kompaktdigitalkamera. Es hat mir halt ausgereicht. Lange Zeit. Doch in den letzten Monaten wurde ich zunehmend unzufriedener. Ich habe mir immer mehr Mühe mit den Motiven (in erster Linie die Kinder) gegeben, sie in den richtigen Momenten aus der richtigen Perspektive zu erwischen. Hin und wieder ist mir der ein oder andere Schnappschuss geglückt, der mir rein vom Motiv her gut gefiel...doch das Foto an sich war stets leblos und flach. Kompaktkamera eben. Also beschloss ich, ich müsste mir in absehbarer Zeit eine Spiegelreflexkamera zulegen. Da ich mich damit kein bisschen auskenne, meine beste Freundin Gudrun, unsere Spitzenfotografin, dafür umso mehr, fragte ich sie um Rat.
Die Gudrun, die Gute, geht nun, wie es der Zufall so will, für einen Job ein halbes Jahr auf ein Kreuzfahrtschiff. Für diesen Job musste sie sich eine neue Nikonkamera zulegen. Also kam sie nun auf den grandiosen Einfall, sie könne mir ihre spitzenmäßige Canon Eos 500D mit spitzenmäßigem Objektiv während dieser Zeit ausleihen, da sie sie ja nicht mitnimmt. Und hier sind wir nun. Seit einer Woche bin ich nur noch am Fotografieren, probiere viel herum, um mich mit der Kamera vertraut zu machen, habe am Samstag während der Familienfeier zum Hochzeitstag meiner Eltern beinahe ununterbrochen fotografiert, und ich kann das Teil kaum noch weg legen. Ich bin keine Fotografin, soviel steht mal fest. Aber allein, was die Kamera leistet, das ist echt der Hammer. Eines ist sicher: nie wieder Kompaktkamera. NIE. Geht nicht mehr. Fotografieren dient plötzlich nicht mehr rein der Bewahrung von Erinnerungen, sondern es MACHT SPAß!
Ich weiß, wie ich es mache. Wenn Gudrun in einem halben Jahr zurück kommt und nach ihrer Kamera fragt, wird meine Antwort sein: "Kamera? Welche Kamera? Hab ich nie bekommen" *pfiffel*
Die Gudrun, die Gute, geht nun, wie es der Zufall so will, für einen Job ein halbes Jahr auf ein Kreuzfahrtschiff. Für diesen Job musste sie sich eine neue Nikonkamera zulegen. Also kam sie nun auf den grandiosen Einfall, sie könne mir ihre spitzenmäßige Canon Eos 500D mit spitzenmäßigem Objektiv während dieser Zeit ausleihen, da sie sie ja nicht mitnimmt. Und hier sind wir nun. Seit einer Woche bin ich nur noch am Fotografieren, probiere viel herum, um mich mit der Kamera vertraut zu machen, habe am Samstag während der Familienfeier zum Hochzeitstag meiner Eltern beinahe ununterbrochen fotografiert, und ich kann das Teil kaum noch weg legen. Ich bin keine Fotografin, soviel steht mal fest. Aber allein, was die Kamera leistet, das ist echt der Hammer. Eines ist sicher: nie wieder Kompaktkamera. NIE. Geht nicht mehr. Fotografieren dient plötzlich nicht mehr rein der Bewahrung von Erinnerungen, sondern es MACHT SPAß!
Ich weiß, wie ich es mache. Wenn Gudrun in einem halben Jahr zurück kommt und nach ihrer Kamera fragt, wird meine Antwort sein: "Kamera? Welche Kamera? Hab ich nie bekommen" *pfiffel*
Donnerstag, 31. März 2011
Traumpaar
Das, was sie haben, wollte ich auch immer, sie waren stets mein großes Vorbild. Ein traumhaftes Paar, das sich perfekt ergänzt und mit einander wuchs und wächst, noch dazu sind und waren sie fantastische Eltern und Großeltern. Ich hab mir wirklich immer nur gewünscht, das zu finden, was sie haben. Nur dank ihnen bin ich heute dort, wo ich bin.
Heute haben meine Eltern ihren 33. Hochzeitstag und sie sind immer noch so ein tolles Paar und haben eine Familie geschaffen, die noch immer ganz eng zusammen gehört. Besser hätten sie es kaum hinbekommen können.
Heute haben meine Eltern ihren 33. Hochzeitstag und sie sind immer noch so ein tolles Paar und haben eine Familie geschaffen, die noch immer ganz eng zusammen gehört. Besser hätten sie es kaum hinbekommen können.
Mittwoch, 30. März 2011
Sklavin ihrer Gene
An einem Morgen letzte Woche vor dem Kindergarten:
Kurz vor uns geht eine Frau mit Kleinkind im Kinderwagen und einer 5jährigen durch das Gartentor. Die 5jährige bleibt stehen und hält hochanständig meiner Tochter und mir noch das Tor auf. Als ich an ihr vorbeigehe bleibt ihr Doppel-x-chromosomiger Blick an meinen supergeilen hochhackigen schwarzen Velourslederstiefeln hängen (die jetzt im Frühling in Kombination mit hautfarbenen 20den-Strumpfhosen und dem kurzen schwarzen Rock, der irgendwo über dem Knie endet, erst richtig klasse zur Geltung kommen) und ihre Augen weiten sich mit einem Mal exstatisch. Beinahe hyperventilierend ruft sie zu ihrer Mutter herüber: "Mama, solche Schuhe MUSST du auch anziehen!" Mama ist sichtlich peinlich berührt und sagt: "Du weißt doch, dass ich solche Schuhe nicht anziehen kann". Töchterleins Blick klebt immer noch unverwandt auf meinen Stiefeln und beinahe fleht sie ihre Mutter an: "Aber kannst du sie nicht wenigstens KAUFEN?"
Sind kleine Mädchen nicht einfach herrlich?
Kurz vor uns geht eine Frau mit Kleinkind im Kinderwagen und einer 5jährigen durch das Gartentor. Die 5jährige bleibt stehen und hält hochanständig meiner Tochter und mir noch das Tor auf. Als ich an ihr vorbeigehe bleibt ihr Doppel-x-chromosomiger Blick an meinen supergeilen hochhackigen schwarzen Velourslederstiefeln hängen (die jetzt im Frühling in Kombination mit hautfarbenen 20den-Strumpfhosen und dem kurzen schwarzen Rock, der irgendwo über dem Knie endet, erst richtig klasse zur Geltung kommen) und ihre Augen weiten sich mit einem Mal exstatisch. Beinahe hyperventilierend ruft sie zu ihrer Mutter herüber: "Mama, solche Schuhe MUSST du auch anziehen!" Mama ist sichtlich peinlich berührt und sagt: "Du weißt doch, dass ich solche Schuhe nicht anziehen kann". Töchterleins Blick klebt immer noch unverwandt auf meinen Stiefeln und beinahe fleht sie ihre Mutter an: "Aber kannst du sie nicht wenigstens KAUFEN?"
Sind kleine Mädchen nicht einfach herrlich?
Montag, 28. März 2011
Wenn das nicht sexy wird...
Seit Jahren will ich tanzen lernen, unbedingt. Doch mit zwei kleinen Kindern und einem Mann, der nur wochenends da ist, stellt sich das als schwierig heraus. Da wir als Eröffnungstanz zur Hochzeit nächstes Jahr aber gern einen Salsa hinlegen wollen, habe ich uns nun endlich angemeldet. Zunächst einmal nur für einen 5-stündigen Anfängerkurs im Juni, und dann mal weiter sehen. Aber ich freu mich darauf. Endlich Salsa. Heiß.
Donnerstag, 24. März 2011
Keine Kleinen mehr
Wenn meine Freundin mit ihrem knapp 1jährigen Sohn bei uns zu Besuch ist, merke ich stets: Wir haben keine Kleinkinder mehr (auch wenn das noch nicht sooo lang her ist). Der süße Zwerg sitzt dann hier, und zerrt alles vom Couchtisch und aus Regalen, was nicht niet- und nagelfest ist. Ständig sind wir damit beschäftigt, Fernbedienungen, Zeitschriften und Marmoruntersetzer vor ihm in Sicherheit zu bringen. Diese Dinge wären vor wenigen Jahren noch nicht in Kinderreichweite gewesen. Und als er mit einem Spielzeugauto unter erheblichem Krafteinsatz auf unseren guten Holz-/Glascouchtisch eindrosch, wäre ich innerlich fast kollabiert ist mir ein ganz klein wenig anders geworden.
Nein, wir sind nicht mehr auf Kleinkinder eingestellt, wir müssen das nicht mehr sein. Wie äußerst entspannend.
Nein, wir sind nicht mehr auf Kleinkinder eingestellt, wir müssen das nicht mehr sein. Wie äußerst entspannend.
Dienstag, 22. März 2011
Wertvolle Erkenntnisse
Aus der Kategorie: Gespräche auf der Rückbank:
Tochter: "Mama kann kein Arabisch lesen!"
Sohn: "Mama kann ÜBERHAUPT kein Arabisch!"
Nein, kann sie tatsächlich nicht. Aber gut, dass das geklärt ist.
Tochter: "Mama kann kein Arabisch lesen!"
Sohn: "Mama kann ÜBERHAUPT kein Arabisch!"
Nein, kann sie tatsächlich nicht. Aber gut, dass das geklärt ist.
Dienstag, 8. März 2011
La wasfürnding?
Töchterlein hat in ihrer Kindergartengruppe eine Freundin: Amy. Über diese Namenswahl denke ich mir immer schon so meinen Teil, passt halt zu ihrer Familie. Heute nun war Amy's Mutter mit ihrem Neugeborenen im Kindergarten. Da ich nichts weiter mit ihr zu tun habe, habe ich mich auch nicht zu den üblichen "Was ist es denn und wie heißt es"-Fragen hinreißen lassen. Meinem Instinkt sei Dank. Ich hätte gar nicht zu reagieren gewusst auf die Antwort, die ich bekommen hätte. Denn als Muttern weg war, fragte ich Klein-Amy:
"Hast du denn eine Schwester oder einen Bruder?"
"Schwester"
"Und wie heißt sie?"
"Lacostaserra"
"..."
"..."
"Wie bitte?"
"Lacostaserra"
"?"
"!"
"Das ist aber ein ungewöhnlicher Name"
"Das sind zwei Namen!"
Alles klar. Danke für's Gespräch.
"Hast du denn eine Schwester oder einen Bruder?"
"Schwester"
"Und wie heißt sie?"
"Lacostaserra"
"..."
"..."
"Wie bitte?"
"Lacostaserra"
"?"
"!"
"Das ist aber ein ungewöhnlicher Name"
"Das sind zwei Namen!"
Alles klar. Danke für's Gespräch.
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