Es war ein absolut geiler Abend, meine Geburtstagsfeier am Samstag. Die Partys mit meiner Familie machen ohnehin immer richtig Spaß, aber unser Mordsdinner am Samstag ist unübertroffen.
Erstmal sahen alle einfach spitzenmäßig aus, super raus geputzt. Und zu meiner großen Freude und Überraschung stand sogar meine liebe Gudrun, die ich in Schottland wähnte, plötzlich vor der Tür. Sie bekam von meinen Eltern noch kurzfristig eine Zusatzrolle.
Jeder hatte schon im Vorfeld ein paar Infos über seine Person, die er aber niemandem weiter sagen durfte. Entsprechend dieser Infos sollte man sich kleiden und verhalten. Ich war eine 32jährige Witwe und Alkoholikerin ;-) Es war also erstmal für jeden spannend, wie sich die anderen kleideten, welche Accessoires sie dabei hatten, und wie sich sich wem gegenüber verhielten. Die von meiner lieben Schwägerin (die ich im wahren Leben sehr gern habe) gespielte Person konnte ich beispielsweise nicht ausstehen und habe sie deswegen den ganzen Abend angegiftet *lol*. Außerdem wusste jeder, ob er der Mörder ist oder nicht.
Zu Beginn des Spiels erhielten wir noch ein Heft mit Hinweisen, durften immer nur die für die jeweilige Runde vorgesehenen Hinweise lesen. So erfuhr jeder, was er an dem Tag gemacht hatte, wen er bei was beobachtet hatte usw. Diese Infos mussten dann entsprechend in die Runde gestreut werden. Erst zu Beginn der zweiten Runde wurde der Mord und das Opfer bekannt, das an diesem Abend getötet wurde.
Dann gab es noch eine Gerüchterunde. Jeder bekam ein Gerücht und musste dies anbringen. Ein paar davon hatten Wahrheitsgehalt, andere gar nicht, wir wussten zu dem Zeitpunkt aber nicht, auf welche was zutraf. So entspann sich ein Spiel, das über 4 Stunden ging, und an dessen Ende wir einen Tipp abgeben mussten, wer der Mörder war. Für uns alle überraschend gab es am Ende zwei Mörder zu entlarven, denn auch der Mörder meines vor zwei Monaten getöteten Mannes saß in der Runde.
Tatsächlich haben wir den Mörder des Abends mehrheitlich entlarvt, und auch der Mörder meines Mannes wurde ertappt (auch wenn ich beim zweiten falsch gelegen habe).
Alles in allem war es ein sensationeller Abend. Nur die Kinder (die sich natürlich auch verkleiden durften und Rollennamen bekamen) wussten nicht so recht, was das Ganze sollte. Trotzdem hatten sie ihren Spaß und blieben bis nachts um 2 wach.
Ich kann dieses Spiel nur jedem empfehlen. Am günstigsten ist es mit 9 Mitspielern. Hat man nur 8 geht es zwar auch, aber dann fehlt der Berater, der nicht ganz unwichtig ist. Und mehr Mitspieler gehen auch, doch die überschüssigen bekommen keine Hinweishefte und können sich nicht wirklich beteiligen (und sind definitiv nicht der Mörder).
Wen es interessiert, der Link befindet sich im vorhergehenden Eintrag.
Fotos folgen auch noch, ich warte nur noch auf die, die Gudrun gemacht hat.
Donnerstag, 4. November 2010
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Krimi total
Meine Eltern waren natürlich gestern zu meinem Geburtstag da, die richtige Feier habe ich allerdings auf Samstag gelegt. Wie ich schon länger wusste, hatten meine Eltern bereits einen super Partygag in Arbeit, mir wurde nur nicht verraten, was dies sein sollte. Gestern wurde das Geheimnis als Teil meines Geburtstagsgeschenks gelüftet: Krimi total heißt das Ganze. Eine Dinnerparty unter einem bestimmten Motto. Das ganze ist als Krimi inszeniert, die entsprechenden Vorlagen, Charaktere mit ihren Vorlieben und Abneigungen und der grobe Handlungsverlauf werden vorgegeben. Was meine Eigenschaften sind, wen ich mag und wen nicht, das darf außer mir niemand wissen. Ich muss es nur spielerisch darstellen.
Zu Beginn des Spiels werden wir erfahren, wer ermordet wurde. Einer aus unserer Runde ist der Täter, und wir müssen herausfinden, wer das ist. Jeder bekam bereits ein Heft über seinen Charakter, das nur er selbst lesen darf. Nach den Vorgaben soll man sich verkleiden. Das wird bestimmt ein riesen Spaß.
Man kann auf der Internetseite aus 8 verschiedenen Szenarien wählen. Meine Eltern haben sich für die Mafiafamilie zur Zeit der Prohibition entschieden. Ich bin eine 32jährige Witwe, mein Liebster wird den Don höchstpersönlich spielen.
Ich bin total gespannt darauf und werde natürlich Montag über unser Mordsdinner berichten.
Zu Beginn des Spiels werden wir erfahren, wer ermordet wurde. Einer aus unserer Runde ist der Täter, und wir müssen herausfinden, wer das ist. Jeder bekam bereits ein Heft über seinen Charakter, das nur er selbst lesen darf. Nach den Vorgaben soll man sich verkleiden. Das wird bestimmt ein riesen Spaß.
Man kann auf der Internetseite aus 8 verschiedenen Szenarien wählen. Meine Eltern haben sich für die Mafiafamilie zur Zeit der Prohibition entschieden. Ich bin eine 32jährige Witwe, mein Liebster wird den Don höchstpersönlich spielen.
Ich bin total gespannt darauf und werde natürlich Montag über unser Mordsdinner berichten.
Mittwoch, 27. Oktober 2010
Unfaire Wetterlagenverteilung
Warum hab ich strahlenden Sonnenschein an meinem Geburtstag im tiefsten Herbst, während meine beiden Sommerkinder an ihren Ehrentagen beide mit Regen geärgert wurden und sich zur Schuleinführung Ozeane über uns ausschütteten? Sauerei ist das!
Mittwoch, 20. Oktober 2010
20er adé
Kürzlich erinnerte ich mich - ich weiß nicht warum - an meine mündliche Abiturprüfung. Immer wenn die mündlichen Prüfungen anstanden, wurde ein Trakt unserer Schule extra zu diesem Zwecke abgesperrt, damit die Prüflinge nicht gestört würden. Jahr für Jahr sah ich bewundernd auf zu den Zwölftklässlern, die heraus geputzt durchs Schulhaus stolzierten und in den abgesperrten Bereich gingen. Dann war ich selbst an der Reihe. Ich weiß noch genau, wie ich heraus geputzt stolz über die Schulflure ging in den abgesperrten Bereich. Fast untergewichtig, wie ich damals war, mit hüftlangen Haaren und faltenfreie 18 Jahre jung... und irgenwie kompliziert. Ich fühlte mich so wahnsinnig erwachsen.
Inzwischen ist mehr als eine Dekade ins Land gegangen. Nun, zwei Kinder, eine Scheidung, einige Kilos rauf, fast genauso viel wieder runter, einen Meter Haarkürzung und ein paar Lachfalten später stehe ich kurz vor meinem 30sten Geburtstag. Noch vor nicht allzu langer Zeit dachte ich, die 30 würde mir Probleme bereiten, doch weit gefehlt. Ich fühle mich so wohl, wie noch nie in meinem Leben. Äußerlich definitiv besser, als mit 18, selbstbewusster, zufrieden, wenn sogar 20jährige Bürschlein mir anerkennende Blicke zuwerfen. Und charakterlich kann ich die Anna von vor 10 Jahren gar nicht leiden. Positiv beeinflusst durch die Mutterschaft und auch durch die innige Partnerschaft der letzten Jahre, bin ich ein ganz neuer Mensch, den ich viel besser leiden kann. Ich mag die bald 30jährige Anna viel mehr als die 20jährige. Ich liebe mein Leben mit allen Menschen darin und niemals habe ich mich wohler gefühlt als genau jetzt und genau hier. Die 30 kann kommen...in 7 Tagen.
Inzwischen ist mehr als eine Dekade ins Land gegangen. Nun, zwei Kinder, eine Scheidung, einige Kilos rauf, fast genauso viel wieder runter, einen Meter Haarkürzung und ein paar Lachfalten später stehe ich kurz vor meinem 30sten Geburtstag. Noch vor nicht allzu langer Zeit dachte ich, die 30 würde mir Probleme bereiten, doch weit gefehlt. Ich fühle mich so wohl, wie noch nie in meinem Leben. Äußerlich definitiv besser, als mit 18, selbstbewusster, zufrieden, wenn sogar 20jährige Bürschlein mir anerkennende Blicke zuwerfen. Und charakterlich kann ich die Anna von vor 10 Jahren gar nicht leiden. Positiv beeinflusst durch die Mutterschaft und auch durch die innige Partnerschaft der letzten Jahre, bin ich ein ganz neuer Mensch, den ich viel besser leiden kann. Ich mag die bald 30jährige Anna viel mehr als die 20jährige. Ich liebe mein Leben mit allen Menschen darin und niemals habe ich mich wohler gefühlt als genau jetzt und genau hier. Die 30 kann kommen...in 7 Tagen.
Montag, 11. Oktober 2010
David gegen Goliath
Es war einmal ein kleiner Angestellter, der schon geraume Zeit den Traum der Selbständigkeit träumte. Anfang diesen Jahres war es endlich soweit, und der große Schritt konnte gegangen werden. Selbstverständlich war dies mit einigen Investitionen verbunden, unter anderem musste noch ein zweites Auto her, da seine Liebste ebenfalls auf ein Auto angewiesen ist. So stürzte sich der nun kleine Selbständige in einige Schulden. Doch sogleich bekam er auch einen Auftrag als Subunternehmer von einem großen Riesen, dessen Auftragsbücher gut gefüllt sind und der im Jahr gut und gern mehrere Millionen verdient. Die ersten Rechnungen, die der Kleinunternehmer an den Riesen schrieb, wurden zunächst ignoriert, dann endlich bezahlt, jedoch nicht in voller Höhe. Doch obwohl der Kleinunternehmer schon einen Angestellten hatte, der auch bezahlt werden wollte, ging es langsam bergauf, der Kontostand rutschte allmählich wieder in die schwarzen Zahlen und der Kleinunternehmer konnte sogar schon Rücklagen für Steuer und auch privat schaffen. Dann jedoch beschloss der Riese aus heiterem Himmel und ohne ersichtlichen Grund, die Rechnungen nicht mehr zu begleichen. Da er nun auch die vergangenen Monate eine Gewährleistungssumme einbehalten hatte, die zum Auftragsende ausgezahlt werden sollte, und einige Rechnungen nun schlichtweg gar nicht gezahlt wurden, hat der Riese beim Kleinunternehmer inzwischen 25.000€ Schulden. Ohne Grund. Mahnungen und Androhung von Rechtsmitteln interessieren den Riesen gar nicht, denn er hat einen spitzen Anwalt, den er auf Flatrate-Basis bezahlt. Und selbstverständlich geht der Riese davon aus, dass sich der Kleinunternehmer einen jahrelangen Rechtsstreit nicht leisten kann. Die Rücklagen des Kleinunternehmers sind nun aufgebraucht, schließlich wollte da auch noch ein Angestellter bezahlt werden, die Zahlen rutschen wieder in den roten Bereich, und der Kleinunternehmer kann wieder von vorn anfangen. Den Riesen, für den 25.000€ ein wahrlich lächerlicher Betrag ist, interessiert das alles nicht. Und während er beinahe einen Kleinunternehmer noch im Jahr der Geschäftsgründung wieder in den Ruin trieb, baut er sich auf seinem großen Grundstück eine eigene Bowlingbahn und fährt gemütlich in Urlaub.
Doch wenn er denkt, der Kleinunternehmer lässt sich so einfach unterkriegen, dann hat er sich ganz böse geschnitten. Je höher der Aufstieg, desto tiefer der Fall.
Doch wenn er denkt, der Kleinunternehmer lässt sich so einfach unterkriegen, dann hat er sich ganz böse geschnitten. Je höher der Aufstieg, desto tiefer der Fall.
Donnerstag, 30. September 2010
Unser Kater, der Kinderfreund
Einst hatten wir eine Katze, in Familie zugelegt, als wir alle noch bei meinen Eltern wohnten. Als ich dann auszog, nahm ich das Tierchen mit. Dann wurden meine Kinder geboren, und irgendwann kam die Zeit, da wurde die Katze zum Spielzeug. Und sie hat es gehasst. Vor allem mein Töchterlein hat die Katze ständig gepackt, am Schwanz gezogen und dergleichen mehr. Nicht aus Bosheit, sondern einfach weil es für sie ein Spielzeug war. Und Miezekätzchen hat ständig versucht, sich irgendwo zu verstecken. Vor 2 1/2 Jahren haben wir deshalb die Katze an meine Cousine vermacht, und seitdem geht es dem Tier wunderbar.
Nun dachten wir, die Kinder sind alt genug und bereit für ein neues Haustier. Und als ein Arbeitskollege meines Besten seinen erst im Mai geborenen Kater umständehalber abzugeben hatte, haben wir uns des Tieres angenommen. Nun ist seit einem Monat Oskar in unserer Familie, und Oskar ist ein echt cooler Kater. Wenn ich allein mit ihm bin, weicht er kaum von meiner Seite. Aber sobald die Kinder da sind, ist er bei ihnen. Und obwohl vor allem immer noch das Töchterchen den Kater als Spielzeug zweckentfremdet, herumschleppt und ihn ganz schön mit Beschlag belegt, liebt das Tier die Kinder wirklich. Lässt sich viel gefallen, ist immer in ihren Zimmern, und wenn ich früh die Süßen wecke, ist er auch jedesmal dabei, schnurrt um die schlafenden Kinder herum, schuppert an ihren Gesichtern und schlabbert mit seiner rauhen Zunge über ihre Ohren. Dieses Tier ist echt herrlich und absolut ideal für Kinder. Unser cooler Oskar.
Nun dachten wir, die Kinder sind alt genug und bereit für ein neues Haustier. Und als ein Arbeitskollege meines Besten seinen erst im Mai geborenen Kater umständehalber abzugeben hatte, haben wir uns des Tieres angenommen. Nun ist seit einem Monat Oskar in unserer Familie, und Oskar ist ein echt cooler Kater. Wenn ich allein mit ihm bin, weicht er kaum von meiner Seite. Aber sobald die Kinder da sind, ist er bei ihnen. Und obwohl vor allem immer noch das Töchterchen den Kater als Spielzeug zweckentfremdet, herumschleppt und ihn ganz schön mit Beschlag belegt, liebt das Tier die Kinder wirklich. Lässt sich viel gefallen, ist immer in ihren Zimmern, und wenn ich früh die Süßen wecke, ist er auch jedesmal dabei, schnurrt um die schlafenden Kinder herum, schuppert an ihren Gesichtern und schlabbert mit seiner rauhen Zunge über ihre Ohren. Dieses Tier ist echt herrlich und absolut ideal für Kinder. Unser cooler Oskar.
Donnerstag, 23. September 2010
Klassentreffen
Gestern hatte ich eine Einladung zum Klassentreffen im Briefkasten. Klassentreffen von meiner Grundschulklasse. Jetzt bin ich am hin und her Überlegen, ob ich da hingehen soll, oder nicht. Ich war nur die ersten beiden Jahren in dieser Klasse, dann sind wir weggezogen. Soll ich nun also 60km fahren, um Leute wieder zu treffen, an die ich keinerlei Erinnerung habe? Nur an eine kann ich mich noch erinnern, weil wir noch ein paar Jahre Kontakt hatten. Dass wir uns dann aber aus den Augen verloren haben, hatte auch seinen Grund. Wir konnten irgendwann einfach nichts mehr miteinander anfangen. Was soll ich also dort? Nette Leute kennen lernen, die ich dann nie wieder treffe, weil 60 km dafür einfach zu weit sind? Ach keine Ahnung. Ich denke eher, ich gehe nicht. Schließlich sehe ich meinen Süßen auch nur am Wochenende und würde an dem Wochenende einen Abend mit ihm einbüßen. Pf. Ich bleib lieber hier.
Donnerstag, 16. September 2010
Rotzgören
Als Eltern muss man ja im Laufe der Jahre immer wieder Entscheidungen für seine Kinder treffen, die diese nunmal nicht selbst treffen können. Welcher Kindergarten soll es werden, in welche Schule sollen sie gehen, wieviel Fernsehen und Computer sind gut für sie und dergleichen mehr. Doch manchmal wünschte ich, ich könnte ihnen auch die Wahl ihrer Freunde abnehmen. So ein 7jähriger ist doch wahrlich nicht reif genug zu entscheiden, wer gut für ihn ist und wer nicht, oder? Warum kann ich nicht in seine Klasse gehen und sagen: "Der da, der da, der da. DER nicht!" Mein Sohn, an sich ein liebes Kerlchen, von allen Seiten immer wieder als gut erzogen gelobt, sucht sich leider nach Möglichkeit, wenn vorhanden, den größten Rowdie in seiner Umgebung aus und schließt sich ihm an. So natürlich nun auch in der Schule. Wenn ich diesen rothaarigen Rotzbengel nur sehe, dessen Gesichtsausdruck bereits einiges über seine Erziehung - oder eher das Fehlen derselben - verrät, möchte ich ihn an den Ohren packen und für alle Zeiten aus der Nähe meines Sohnes entfernen.
Doch leider, leider ist es diese eine Entscheidung, die die lieben Kleinen schon immer selber treffen. Denn sie wissen nicht, was sie tun...
Doch leider, leider ist es diese eine Entscheidung, die die lieben Kleinen schon immer selber treffen. Denn sie wissen nicht, was sie tun...
Freitag, 3. September 2010
Nochmal davon gekommen
Ich hätte heute meinen 6. Hochzeitstag. Zum Glück bin ich dem von der Schippe gesprungen. Wir haben es nicht mal bis zum 2. Hochzeitstag geschafft. Noch vorher habe ich endlich klar gesehen.
Gestern meinte ich zu einer Freundin, die Heirat wäre ein echt dummer Fehler gewesen. Daraufhin sagte sie: "Fehler sind nie dumm, schließlich lernt man aus ihnen". Auch wieder wahr. Ich habe gelernt und bin deshalb seit mehr als 4 Jahren glücklich.
Ich feiere also heute meinen Nicht-Hochzeitstag und gebe einen virtuellen Sekt aus. Prost!
Gestern meinte ich zu einer Freundin, die Heirat wäre ein echt dummer Fehler gewesen. Daraufhin sagte sie: "Fehler sind nie dumm, schließlich lernt man aus ihnen". Auch wieder wahr. Ich habe gelernt und bin deshalb seit mehr als 4 Jahren glücklich.
Ich feiere also heute meinen Nicht-Hochzeitstag und gebe einen virtuellen Sekt aus. Prost!
Mittwoch, 1. September 2010
Gefährdete Gasuhr
Ich hämmere einen Nagel in die Wand, die unseren Flur von dem unseres Ein-Mann-Zoo-Nachbarns Günther trennt. Ich höre, wie sich daraufhin seine Tür öffnet, er klingelt bei mir. Als ich öffne sagt er nur: "Ni so dolle klobbn, da is die Gasuhr an der Wand." Ich versichere ihm, es handelt sich nur um einen kleinen Nagel, der seiner Gasuhr kein Leid zufügen wird. Seine kurze Antwort: "Die Gasuhr". Daraufhin verschwindet er wieder in seiner Wohnung und ich hämmere herzlos den zweiten Nagel in die Wand mit seiner Gasuhr. Günther ist echt ein Unikat.
Abonnieren
Posts (Atom)